Podcast translunar:

translunar:  

der Podcast der Volkssternwarte München

Was kann man im Moment am Himmel beobachten? Welche gigantischen Spektakel lassen sich von unserem Staubkorn Erde aus miterleben? Wir informieren euch über die neusten astronomischen Ereignisse und gehen auf besonders spannende Themen näher ein.

Lasst uns abtauchen in die Tiefen des Alls und astrophysikalische Zusammenhänge ergründen. Wir erkunden ferne Exoplaneten und rote Riesen, erforschen die klitzekleinen, finsteren Welten der Kometen und Asteroiden und reisen zurück bis zu den Anfängen des Universums!

Ca. alle zwei Wochen gibt es eine neue Folge.

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Folge 87

The Moon Base is Coming!

A permanent base on the moon – sounds like science fiction? Well, it may be way closer than you migh believe. Within the Artemis program, a lunar outpost is actually part of the plan. It is clear: this time, we go to the moon to stay. So, we might see the first lunar base built within our lifetimes, as a space port for deeper missions, maybe even as a mining hub and definitely as a place for amazing science!
What does it take to build a moon base? When will it be operational? Who will build it? Paul sets out to find you some answers. 

Further links:
https://www.nasa.gov/moonbase/

https://www.youtube.com/@NASA/videos

Host: Paul Salazar
Music: royalty-free from incompetech.com

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Folge 86

Was die ältesten Bewohner der Milchstraße uns über ihre wilde Vergangenheit verraten

Kugelsternhaufen sind alt. Richtig alt. Uralt, eigentlich. Sie sind die ältesten Bewohner der Milchstraße. Die Sterndichte in ihren Zentren ist unvorstellbar hoch, viele tausende Male höher als in der Umgebung der Sonne. Wie sieht ein Sternenhimmel innerhalb eines Kugelsternhaufens aus? Wieso passen viele der über 150 Kugelsternhaufen der Milchstraße so garnicht ins Bild der restlichen Sterne? Wo kommen sie her? Sind sie die letzten Überreste der „Opfer“ der Milchstraße? Kleinere Galaxien, die vor Milliarden Jahren von unserer Galaxie gefressen wurden?

Kugelsternhaufen sind toll, sie sind kugelig und voller Sterne und verraten uns viel über die Vergangenheit des Alls, die Gegenwart der Milchstraße und wie es sich so anfühlt, wenn alle paar Jahre ein fremder Stern durchs eigene System wandert.

Host: Jana Steuer
Musik: lizenzfrei bezogen von incompetech.com

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Folge 85

How to become a Planet Watcher

Some people spend hours between trees, looking for birds. Some people sit in cafés and watch the passing pedestrians. Some people book tours on little boats to catch a glimpse of a whale or dolphin. And some people, like Paul, are planet watchers! They are both fascinating and mostly fairly easy to find, burning bright in the night sky of our home planet.

Today, a very special occasion presents itself for the planet watching community: a conjunction of the two brightest planets visible from Earth: Jupiter and Venus. They meet and approach each other very closely on the night of June 9th 2026. An event like this most likely inspired people to the story of the star of Bethlehem, seen as an omen for good fortune. 

How can you watch this rendez-vous of the King and the Godess of Love? Where do they meet and what else happens around them. Paul tells you all about it, so you are ready for this planetary date night!
Read more here: https://skyandtelescope.org/astronomy-news/venus-jupiter-converge-in-stunning-june-9th-dusk-conjunction/  

Host: Paul Salazar
Music: royalty-free from incompetech.com

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Folge 84

Gibt es Sommer auf der Venus oder Frühling auf Neptun?

Die vier Jahreszeiten: Ist das eigentlich ein irdisches Phänomen oder gibt es das auf anderen Planeten auch? Und woran liegt es überhaupt, dass es hier bei uns so große Unterschiede zwischen Frühlings, Sommer, Herbst und Winter gibt und an anderen Orten, wie dem Äquator, sich praktisch garnichts verändert? Hat das etwas mit der Entfernung der Erde von der Sonne zu tun? (Spoiler: Nein.)
Wir gehen rein, schauen uns die Jahreszeiten der anderen Planeten an und sortieren die Milankovic Zyklen. Denn eigentlich sollten wir gerade auf eine neue Eiszeit zusteuern… eigentlich.

Moderation: Jana Steuer
Musik: lizenzfrei von incompetech.com

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Folge 83

The Big Dipper: Secrets of the best known constellation

If you had to find one single constellation in the night sky and get it right, which one would you chose? Most people would probably go for the big dipper. It is very recognizable, easy to find, always up in the sky and pretty large.
But there is more to the seven bright stars, which form a part of Ursa Major. In fact, there are several little secrets that are not only intriguing but useful as well!

Freshen up you big-dipper-knowledge on this week’s translunar: epsiode with Paul!

Host: Paul Salazar
Music: royalty-free by incompetech.com

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Folge 82

Mir gehen die Kilometer aus… Die Strecken des Kosmos

9 Billionen Kilometer? Was soll das sein? Das kann sich ja wirklich kein Mensch mehr vorstellen. Genau aus diesem Grund hat man für das Universum ganz eigene Längeneinheiten erfunden. Parsec, Lichtjahr, Astronomische Einheit. Klingt alles sehr wissenschaftlich. Woher kommen diese Einheiten? Wie kann man sie einordnen? Und wieso schafft Han Solo den Kessel Run in unter 12 Parsec, wenn das doch eigentlich eine Distanz und keine Zeit beschreibt?

Moderation: Jana Steuer
Musik: lizenzfrei bezogen von incompetech.com

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Folge 81

The New Artemis Plan to reach the Moon in 2028

Artemis II is back! For the first time in over fifty years, humans ventured beyond the low Earth orbit. The first woman, the first person of color and the first non-US-American to go this far. Indeed, they truly went further than ever before, breaking the record for the largest distance any humans every traveled from Earth.
What can be said about this mission now? What happened, did everything run smoothly? Are we set to land on the moon soon, putting footprints into lunar sand once more?

Links:
Infographic
YouTube Channel

Host: Paul Salazar, VSW
Music: royalty-free from incompetech.com

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Folge 80

Bloß weg hier! Die Fluchtgeschwindigkeit

Es ist manchmal gar nicht so leicht, irgendwo weg zu kommen. Vor allem nicht auf astronomischer Ebene. Um einen Planeten, einen Stern oder gar ganze Sternsysteme oder Galaxien zu verlassen, braucht es eine bestimmte Mindest-Geschwindigkeit. Die Fluchtgeschwindigkeit. Sie hängt nur von Masse und Entfernung zum großen und massereichen Objekt ab, was man verlassen möchte. Und offenbar gelingt es uns ja, diese Fluchtgeschwindigkeiten zu erreichen. Wir haben Sonden, die das Sonnensystem verlassen. Und wir schicken ja auch Astronauten ins All. Aber Moment mal! Wenn ich zum Mond möchte, muss ich gar nicht die Fluchtgeschwindigkeit der Erde erreichen. Wie kann das denn sein?

Host: Jana Steuer
Musik: lizenzfrei von incompetech.com

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Folge 79

Moon Watching: It’s just a Phase

Are you a „lunatic“, like Paul? Do you love watching the Earth’s companion, our moon, Luna? Then maybe, you are! Even though we are all very familiar with the cratered face of the moon, it’s always a joy to observe this celestial body a bit closer. Look for certain spots, find formations or signs of its strange history and develop sort of a geographical understanding of the only place outside of Earth, humans have set foot on.
And there is the Dark Side of the Moon. The one we humans never see. What lies there, hidden from Earth, always looking out into the emptiness of space?

Links:
Lunar X and V in English
Lunar X und V auf Deutsch

Young Moon

Full Moon observer tips

NASA viewing tips

Host: Paul Salazar, VSW
Music: royalty-free from incompetech.com

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Folge 78

Die Katastrophe bei Saturn

Saturn ist ein echter Star: über 200 Monde und ein wunderschönes Ringsystem, hauchdünn und scharfkantig, immer eindeutig erkennbar. Aber dieses Ringsystem ist jung, nur 100 bis 400 Millionen Jahre. Wie konnte es sich spät nach der Planetenentstehung vor über 4 Milliarden Jahren formen? Was ist geschehen, das so viele Trümmerteile beim zweitgrößten Planeten des Sonnensystems zurückließ?
Es ist nicht nur das Ringsystem, dass auf eine Katastrophe bei Saturn hinweist. Der Planet selbst steht deutlich schiefer als er sollte, die Mondbahnen sind eigenartig, manche verändern sich heute noch, der kleine Hyperion will so garnicht ins Bild passen und wieso ist Titan, der größte Saturnmond, so… erdähnlich? Er hat eine eigene Atmosphäre, die dick genug ist, um Wetter zu verursachen! Damit steht er relativ alleine da, selbst Monde, die ihm beim Größe und Masse stark ähneln, sind komplett anders.

Jetzt gibt es eine neue Studie, die genau diese Rätsel alle gleichzeitig lösen will. Titan dürfte in eine der größten Katastrophen seit der Planetenentstehung involviert sein. Eine Katastrophe, die nicht nur die Ringe schuf, sondern das Saturnsystem als Ganzes für immer veränderte.

Host: Jana Steuer
Musik: lizenzfrei von incompetech.com

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Folge 77

It’s Good to be King: Mighty Jupiter

Have you seen the very bright star within the constellation Gemini in the evening skies lately? That is, in fact, no star at all! It’s the king of the planets, the biggest and largest: Jupiter.
Jupiter is more massive than all the other planets combined. The light we see coming from it is actually sunlight, reflected of its large surface. Due to its relative proximity, compared to stars in the night sky, it appears very bright. Easily spotable with the naked eye and beautiful to behold in even small telescopes. The stripes, the red spot, its four large Galilean moons, … The king knows how to present himself in the most spectacular of ways.

Check out, which planets are visible from you location tonight: https://www.nakedeyeplanets.com/jupiter.htm

Host: Paul Salazar
Music: royalty-free from incompetech.com

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