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Lange Nacht der Münchner Museen am Sa., 17.10.26

Und die Sternwarte ist wieder mit dabei! Startzeit ist 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr. Letzter Einlass hier in der Sternwarte ist um 0:30 Uhr!
Es ist mit Wartezeiten zu rechnen.

So kommen Sie zu uns: Vom Ostbahnhof fahren Sie mit dem Metrobus 55, Stadtbus 145/155 oder mit dem MVG-Shuttlebus (Lange Nacht) zur Haltestelle Anzinger Str.

Achtung: Der Eingang bei dieser Veranstaltung ist an einer anderen Stelle als auf der Webseite beschrieben. Bitte folgen Sie den Pfeilen und Volkssternwarten-Logos am Boden. Unser Mitarbeiter stehen vor den Eingängen und weisen Ihnen den Weg.
Eingang ist über Anzinger Str. 13 in der Anzinger Str. 9.

Tickets gibt es am Einlass für 20,- € (Barzahlung!). Wenn Ihr die Tickets bei uns kauft, unterstützt Ihr unsere ehrenamtliche Arbeit.

Wir führen in Gruppen von ca. 20 bis 25 Personen durch die Ausstellung und erklären unser Sonnensystem anhand anschaulicher Modelle. Die Führung geht weiter im Zeiss-Planetarium und im Anschluss hoch auf die Dachterrasse zu den Teleskopen – bei klarem Wetter mit Beobachtung der schönsten Objekte des Abend- und Nachthimmels (z.B. Saturn, Doppelsterne, Sternhaufen, Planetarische Nebel und Galaxien).

Beginn alle 10 bis 15 Minuten. Letzter Einlass ist um 0:30 Uhr!

Die Führungen sind nicht barrierefrei.

Es könnte zu Begegnungen mit den Imperialen Sturmtruppen (von StarWars) kommen. Möglicherweise sogar mit Darth Vader selbst. Lassen Sie sich überraschen: www.501st.de

Bild: München Kultur GmbH

Venus wunderschöner „Abendstern“

Ab jetzt nur noch kurz am Abendhimmel

Akuell steht Venus in der Jungfrau in der Nähe des Sterns „Spica“. Zu finden ist sie am Abendhimmel kaum mehr, da sie bereits tief am Horizont steht und mit der Sonne gegen 19:00 Uhr untergeht.

Sie erstrahlte am 19. September im „größten Glanz“. An dem Tag erreichte Venus Ihre maximale Helligkeit. Erst beim Blick durch ein Teleskop offen bart sie ihre Gestalt, denn sie hat nun die Gestalt einer Sichel. Ab jetzt ist sie nur noch für kurze Zeit am Abendhimmel sichtbar.

Die Abendsichtbarkeit endet dann kurz vor dem 24. Oktober, wenn die Venus in untere Konjuktionstellung zur Sonne geht, d.h. sie bewegt sich am 24. Oktober zwischen Erde und Sonne hindurch. Von der Erde aus gesehen läuft sie unter der Sonne durch. Da sich Venus näher an der Sonne befindet, ist ihre Bahngeschwindigkeit höher als die der Erde, daher überholt Sie uns an dem Datum. Damit wechelt Sie zum Ende des Jahres wiederum die Seiten und wird dann vom Abend- zum Morgenstern und kann ab dem 10. November am Morgenhimmel aufgefunden werden und erstrahlt schon am 29. November am Morgenhimmel im „größten Glanz“. Ihre Phasengestalt ist dann zu Beginn wieder die Sichel. Während sie der Erde um die Sonne voraus eilt, entfernt sie sich weiter und wird jetzt langsam immer „voller“ und kleiner.

Titelfoto: Venus bei den Plejaden 2020, (c) Bernd Gaehrken (VSW)

 

Saturn in Abendsichtbarkeit

Saturn bewegt sich gemächlich über den Sternenhimmel. Er stand letztes Jahr im Sternbild Fische und in dem Jahr ist er auch wieder dort zu finden. Saturn ist nicht besonders hell am Himmel, nicht so wie Jupiter oder Venus. Damit kann er leicht mit einem mittelhellen Stern verwechselt werden. Das Sternbild der Fische hat günstiger Weise keine hellen Sterne, um ihn zu verwechseln. Er geht um ca. 19 Uhr etwas nördlich der genauen Ostenrichtung auf und steigt mit jeder Stunde höher an den Himmel, so dass er jetzt der Planet der ganzen Nacht ist.

Letztes Jahr stand Saturn jedoch etwas ungünstig, da man einmal im März und im November jeweils exakt auf die Kante der Ringe geblickt hat. Inzwischen öffnen sich aber die Ringe langsam wieder, sodass wir die nächsten Jahre den Saturn wieder in vertrauter Gestalt mit weiter geöffneten Ringen sehen werden.

Titelfoto: Saturn Ende Juli 2026, (c) Bernd Gaehrken (VSW)