Beschreibung:
Seit Tagen geistert die Kunde von einer seltenen „Planetenparade“ am 28. Februar durch die Medien. Ein „beeindruckendes Spektakel“ sei das, ein „Höhepunkt“ und natürlich total außergewöhnlich. Manche phantasieren noch kräftiger von „once in a lifetime“ und noch mehr, samt mystischen Aspekten und vielen betroffenen Sternzeichen. Und natürlich wird meist auch die KI angeworfen, um heillos irreführende Bilder für das Publikum erzeugen zu lassen.
Wir bieten nun an dem Abend zumindest eine gemeinsame Beobachtung der Planeten von der Beobachtungsplattform der Sternwarte aus an. Gleich zum Sonnenuntergang beginnend sollten wir Venus und Jupiter recht leicht sehen. Merkur und Saturn sind schwieriger, sollten bei gutem Wetter aber doch erkennbar sein. Für Uranus und vor allem Neptun brauchen wir dann aber die Fernrohre und gute Sichtbedingungen. Parallel zur Beobachtung werden wir auch erläutern, wie besonders diese Konstellation denn nun ist und wann wir sowas dann wieder sehen können.