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Astronomietag 2026 – live dabei!

Am 28. März (Samstag) ist bundesweiter Astronomietag. Und die Volkssternwarte München ist selbstverständlich mit von der Partie.

Die Sternwarte hat geöffnet bei kostenlosen Eintritt von 18:00 Uhr bis 0:30 h (letzter Einlass).

Achtung: Der Eingang bei dieser Veranstaltung ist an einer anderen Stelle als auf der Webseite beschrieben. Bitte folgen Sie den Pfeilen und Volkssternwarten-Logos am Boden. Unser Mitarbeiter stehen vor den Eingängen und weisen Ihnen den Weg.
Eingang ist über Anzinger Str. 13.

Spenden sind herzlich willkommen.

Wir führen Sie in Gruppen von ca. 20 bis max. 30 Personen durch die Ausstellung und erklären unser Sonnensystem anhand anschaulicher Modelle. Die Führung geht weiter im Zeiss-Planetarium und im Anschluss hoch auf die Dachterrasse zu den Teleskopen – bei klarem Wetter mit Beobachtung der schönsten Objekte des Abend- und Nachthimmels (z.B. Jupiter, Doppelsterne, Sternhaufen, Planetarische Nebel und Galaxien).

Beginn alle 10 bis 15 Minuten. Letzter Einlass ist um 0:30 Uhr!

Die Führungen sind nicht barrierefrei.

Es könnte zu Begegnungen mit den Imperialen Sturmtruppen (StarWars) kommen. Möglicherweise sogar mit Darth Vader selbst. Lassen Sie sich überraschen: www.501st.de

Venus wechselt die Seiten

Vom Morgenstern zum Abendstern

Anfang Januar 2026 wechselte die Venus die Seiten. Am 6. Januar stand Sie in oberer Konjuktion, das heißt Sie lief von West Richtung Ost hinter der Sonne durch. Inzwischen ist Sie direkt nach Sonnenuntergang am Abendhimmel mit freiem Auge sichtbar. Am So., 8. März steht Sie direkt neben Saturn, jedoch viel heller als dieser. Saturn dürfte mit freiem Auge neben Venus kaum zu sehen sein, da es dann noch rel. hell ist.

Venus ist auf Ihrer Bahn um die Sonne deutlich schneller, als die Erde und entfernt sich – von der Erde aus gesehen – so die nächsten Monate immer weiter von der Sonne. Dabei verändert Sie Ihre Gestalt von einer fast runden Kugel zu Halbvenuns, bis hin zur Am 15. August erreicht Sie dann den größten Winkelabstand zur Sonne (von der Erde aus gesehen). Man nennt das auch die größte östliche Elongation. Einen guten Monat später erstrahlt Venus dann am 19. September im „größten Glanz“ und ist dann nur noch für kurze Zeit am Abendhimmel sichtbar. Die Abendsichtbarkeit endet dann kur vor dem 24. Oktober, wenn Sie Venus in untere Konjuktion zur Sonne geht. D.h. sie gleitet am 24. Oktober zwischen Erde und Sonne hindurch.

Damit wechelt Sie zum Ende des Jahres wiederum die Seiten und wird dann vom Abend- zum Morgenstern und erstahlt schon am 29. November am Morgenhimmel im „größten Glanz“. Ihre Phasengestalt ist dann immer die Sichelform.

Titelfoto: Venus bei den Plejaden 2020, (c) Bernd Gaehrken